Religiöses Leben

Als Einrichtung mit katholischem Charakter feiern wir auch die kirchlichen Feste. Es ist selbstverständlich, dass festliche Anlässe im Kirchenjahr wie beispielsweise die Adventszeit, Nikolaus, Weihnachten, Osterzeit und der Marienmonat Mai auch in den einzelnen Wohnbereichen entsprechend gewürdigt werden. Gerne kommen die Seelsorger zu den Betreuungsangeboten in den einzelnen Einrichtungen und sprechen über konkrete religiöse Themen.

Der Tod wird nicht tabuisiert, denn er ist Teil des Lebens. Verstorbenen Bewohnern wird sowohl in den Gottesdiensten als auch bei der wöchentlichen Kommunionfeier in den Wohnbereichen gedacht.

Die Menschen, die in unseren Einrichtungen leben, erfahren Grenzsituationen. Sie sind alt, oft krank, befinden sich in ihrem letzten Lebensabschnitt und viele haben das Gefühl, gerade im Alter nutzlos zu sein und empfinden sich selbst als eine Last. Hier greift der Auftrag der Seelsorge, Menschen das Gefühl zu geben, dass ihr Leben einen Sinn hatte und im Alter immer noch hat. Seelsorge begleitet Menschen und versucht durch einfaches Dasein, Gespräche und Gebete deutlich zu machen, dass auch in Alter und Krankheit das Leben eine Bedeutung hat. Jeder Mensch hat seine eigene Biographie mit allen Brüchen, Versagen und Gelingen. Viele haben das Bedürfnis über ihr Leben zu sprechen. Die Seelsorger besuchen die Bewohner auf ihren Zimmern und vereinbaren auf Wunsch auch einen gesonderten Gesprächstermin.